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Acker-Gauchheil

(Lysimachia arvensis)

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5 — 30 cm indigen LC
gesamt
Synonyme: Anagallis arvensis, Anagallis arvensis var. phoenicea. Therophyt, coll-mont. Die radförmigen Kronen sind meist zinnoberrot. Die Blütenstiele sind 1,25 — 2 mal so lang wie ihr Deckblatt. Die Kronzipfel haben randlich 50 — 70 Drüsenhaare, die man aber nur mit einer Lupe gut sehen kann. Das zugespitzte Kelchblatt ist nur geringfügig kürzer als ein Kronblatt (Lit). Die häufige Art kommt in allen österreichischen Bundesländern in allen Naturräumen vor (Lit). In Istrien ist sie ebenfalls häufig bis zerstreut (Lit). Weltweite Verbreitung und Gefährdung siehe Royal Botanic Gardens KEW.
 
Blüten nah
Die Kelchblätter decken im Knospenzustand die Kronblätter nicht völlig.
 
Drüsen
Die Drüsenhaare sind am Kronblattrand als schwärzlicher Saum erkennbar. Aufnahmen: 09.05.2020 Pucking
 
Anagallis arvensis
Aufnahme: 13.04.2014 Banjole    
 
Anagallis arvensis
Aufnahme: 14.04.2014 Premantura    
 
Anagallis arvensis
Der Acker-Gauchheil kommt überall an Straßen- und Wegrändern vor. Pula, 03.03.2005.  

Wikipedia

Aus der Flora von Oberösterreich 1883

"944. A. arvensis L. (Acker-G . — Hühnerdarm.)
Wurzel spindelig, Stengel 3"— 1' hoch, von der Basis an ausgebreitetästig, aufsteigend oder liegend, sammt den Aesten 4kantig, kahl wie die ganze Pflanze. Blätter gegenständig, seltener zu 3 oder quirlig, sitzend, eiförmig oder eilänglich, spitz, ganzrandig, grasgrün, unterseits schwarzpunktirt. Blüthen einzeln, in den Blattwinkeln gegenständig gestielt. Blüthenstiele länger als das Blatt, bei der Fruchtreife im Bogen herabgekrümmt. Kronen mennigroth oder azurblau. Enthält in allen Theilen ein scharfes Prinzip und wurde ehedem gegen Fallsucht, Melancholie, Wasserscheu, Gelbsucht und Wassersucht angewendet.
Juni — Herbst


Aendert ab:

  • α phoenicea (A. arvensis fl. dan. — A. phoenicea Scop.) Kronen mennigroth. Zipfel am Rande feindrüsig-gewimpert.
  • β caerulea (A. caerulea Schreb.) Kronen tiefazurblau, an der Basis roth, Zipfel am Rande kahl.

 

  • α Auf trockenen, schotterigen Aeckern, Neubrüchen, Stoppelfeldern, auf lehmigen oder humosen Boden, über Kiesgrund, Sand, Gneiss, Granit und Kalk, in ebenen und bergigen Gegenden des ganzen Gebietes höchst gemein, oft unkrautartig wuchernd.
  • β Seltener auf Aeckern, über Donau- und Traunalluvium, z. B. auf Aeckern beim Kaplan- und Posthofe nächst Linz unter var. α. Auf Aeckern der Haide, z. B. zwischen Neubau und Maria Trenk massenhaft (Saxinger)."
Aus: Duftschmid, J.: Die Flora von Oberösterreich, III. Band (Seite 224), Linz 1883, Verlag Ebenhöchsche Buchhandlung.
Zum Ortsverzeichnis einiger bei Duftschmid angegebenen Standorte

 

 Letzte Bearbeitung 09.02.2026

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